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Welsh Terrier

Welsh Terrier

Aufgrund der Ähnlichkeit im Aussehen wird der Welsh Terrier häufig mit dem Airedale Terrier verglichen. Manchmal wird er sogar als der „kleine Airedale Terrier“ bezeichnet. Jedoch ist der Welsh als eigenständige Rasse sogar viel älter als der Airedale.

Geschichte

Wie Aufzeichnungen dokumentieren, wurden Vorläufer des Welsh Terriers bereits im 10. Jahrhundert als Jagdhunde gehalten. Damals wurde nach einem robusten Hund gesucht, der sich für die Fuchs-, Dachs- und Otterjagd eignet. So entwickelte sich der Welsh aus einer Kreuzung verschiedener Terrier-Rassen. Ursprünglich aus Großbritannien stammend wurde diese Rasse gegen Ende des 19. Jahrhunderts auch über die Grenzen des Landes bekannt. Allerdings ist der Urtyp des damaligen Welsh mit dem heutigen Welsh Terrier nicht vergleichbar. Heute zeigt sich der Welsh als sportlich eleganter Hund, der seinen festen Platz im Herzen seiner Anhänger hat. Der erste Welsh Terrier Club wurde bereits 1886 gegründet, neun Jahre später wurden die Welsh Terrier auch auf Ausstellungen gezeigt. Seit 1931 ist der Welsh im Klub für Terrier e.V. gelistet. Die Rassemerkmale, die durch den Welsh Terrier Club festgelegt wurden, sind bis heute kaum verändert.

Aussehen

Die Widerristhöhe beträgt nicht über 39 cm. Das Idealgewicht liegt bei 9 bis 9,5 kg. Damit zählt der Welsh Terrier zu den mittelgroßen Hunden. Sein Haarkleid ist drahtig und dicht, wobei die Farbgebung Schwarz und Lohfarben oder Schwarzgrau mit Loh ist. Im Aussehen ist der Welsh dem Airedale ähnlich, ist jedoch kleiner.

Charakter

Der Welsh ist anhänglich, fröhlich und temperamentvoll. Doch er kann auch launisch sein. Zudem ist er gehorsam und leichtführig, braucht jedoch Konsequenz. Er ist furchtlos und unerschrocken und wird Haus und Hof gut beschützen. Ist es nötig, kann er sich behaupten, Aggressivität zeigt er jedoch nicht. Als „Kläffer“ kann man ihn nicht bezeichnen, jedoch braucht er eine liebevolle und konsequente Erziehung. So ist er ein Hund, der für die Haltung in der Stadt und auf dem Land geeignet ist. Mit anderen Hunden hat er gelegentlich „Verständigungsprobleme“, dennoch ist er umgänglich. Langweilig wird es mit einem solchen Hund nicht werden, bietet er doch ein reiches Repertoire an Möglichkeiten. So kann der Welsh durchaus als eine echte Hundepersönlichkeit bezeichnet werden, der seinem Menschen in treuer Liebe ergeben ist, der aber auch mehr als ein Standard-Pflichtprogramm einfordert. Er passt sowohl zu Singles und Pärchen als auch zu Familien mit Kindern und ist gemäß seinem Ursprung auch heute noch als Jagdhund einsetzbar.

Erziehung

Welsh Terrier sind im Allgemeinen gehorsame Hunde, die sich gut erziehen lassen. Konsequenz ist jedoch wichtig, dann wird der Welsh seinen Menschen respektieren. Da der Welsh ausgesprochen gerne arbeitet und sehr intelligent ist, kann sowohl die Begleithundausbildung wie auch die Schutzhundausbildung mit ihm begonnen werden. Wichtig ist, mit ihm genügend zu arbeiten, damit er sich nicht langweilt. Wird er geistig und körperlich gefordert, wird der Welsh ein liebevoller und leichtführiger Gefährte sein.

Haltung

Der Welsh liebt Auslauf und sportliche Betätigung. An Hundesport-Wettbewerben wird er gerne teilnehmen. Da der Welsh Terrier nicht haart, kann er auch von Menschen mit Allergien gehalten werden.

Pflege

Der Welsh muss wie alle rauhaarigen Terrier ab und an getrimmt werden. Es genügt jedoch drei- bis viermal jährlich zu einem Hundefriseur zu gehen. Damit das Fell immer gepflegt und sauber wirkt, ist es sinnvoll, den Welsh regelmäßig zwischendurch zu kämmen.