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Schottischer Terrier

Schottischer Terrier

Der Scottish Terrier ist vielen Menschen besser bekannt unter der Bezeichnung Scotch Terrier. Charakteristisch für diesen Hund sind die kurzen Beine und der auffällige Bart. Trotz der kurzen Beine läuft der Hund gerne und kann selbst bei langen Wanderungen mithalten.

Die Geschichte der Scottish Terrier

Scottish Terrier zählen zu den niederläufigen Terriern. Die Hunderasse stammt ursprünglich aus Schottland, wo sie bereits ab dem Jahre 1880 gezüchtet wurde. Allerdings wurden Hunde der Rasse zu der Zeit noch nicht der Optik nach gezüchtet, sondern sie mussten bestimmte Arbeitsmerkmale erfüllen. Demzufolge waren optische Unterschiede durchaus möglich, was bei den heutigen Zuchten nicht mehr der Fall ist. Gezüchtet wurden die Hunden auf kurzen und schnellen Beinen für die Jagd auf Kleintiere wie Ratten, Mäuse, Füchse und Dachse. Auch mit Hasen konnten es die Hunde aufnahmen. In der heutigen Zeit ist der Scottish Terrier ein beliebter Begleit- und Familienhund. Im Laufe der Zeit wurden für diesen Rassehund viele unterschiedliche Bezeichnungen gewählt. So wird der Scottish Terrier auch gerne Aberdeen Terrier, Magnethund, Whiskey oder einfach nur Scottie genannt.

Das Wesen der Hunde

Der ursprüngliche Arbeitseinsatz für die Jagd auf Kleintiere hat aus dem Scottish Terrier einen aktiven und genügsamen Hund gemacht. Er gilt als mutig, lebhaft und selbstständig. Diese Selbstständigkeit macht sich allerdings oftmals auch in seiner Sturheit bemerkbar. Jedoch sind Hunde der Rasse Scottish Terrier auch sehr freundlich und charmant. Die Hunde lieben es, wenn sie beschäftigt werden und laufen sehr gerne. Lange Spaziergänge und Wanderungen sind für diesen Hund kein Problem. Zugleich ist der Scottie sehr gelehrig, sodass auch Hundesportaktivitäten mit diesem laufstarken Hund möglich sind. Allerdings ist er kein Hund für den Leistungssport, und auch das Laufen am Fahrrad könnte den Hund überfordern.

Der Scottish Terrier gilt als sehr anpassungsfähig. Er kommt gut in Familie zurecht und kann sich an jedes Umfeld, ganz gleich ob Haus mit Garten oder Stadtwohnung, anpassen. Fremden gegenüber kann ein Scottish Terrier schon einmal misstrauisch gegenübertreten. Bei Familienangehörigen zeigt er sich hingegen als ein treuer Begleiter, der seine Angehörigen fröhlich begrüßt.

Erscheinungsbild und Körperbau

Ein Scottish Terrier hat bei zugleich kräftigen Hinterläufen relativ kurze Beine. Der gerade Rücken ist kurz, aber dennoch muskulös. Die Rute des Hundes ist mittellang und kann wahlweise leicht gebogen oder auch gerade getragen werden. Sie ist für den Hund sehr wichtig, denn sie dient dem Gleichgewicht. Der Hals ist mittellang und ebenfalls muskulös. Auf ihm sitzt der charakteristische Schädel des Hundes, der sehr flach und lang ist. Neben der Kopfform fällt der Kopf durch die starke Behaarung auf. Insbesondere der ausgeprägte Bart und die langen Brauen fallen bei diesem Hund auf und prägen sein gesamte Erscheinungsbild. Die Augen sitzen tief, sind dunkel und mandelförmig. Die Ohren sitzen spitz und aufrecht auf dem behaarten Hundekopf.

Der Scottish Terrier zählt mit einer Schulterhöhe von 25 bis 28 Zentimetern zu den kleinen Hunderassen. Mit dieser Größe erreicht er ein Gewicht von etwa 8,5 bis 10,5 Kilogramm. Der gesamte Körper des Hundes wird von einem dichten Fell bedeckt. Das drahtige Deckhaar liegt eng am Körper an. Darunter befindet sich die sehr dichte und zugleich weiche Unterwolle. Das dichte und harte Fell hat den Hund früher vor Bissen der gejagten Kleintiere geschützt. Das Haarkleid des Hundes ist, im Gegensatz zu den Anfängen der Rasse, jedoch deutlich dichter geworden. Die Fellfarben sind bei diesen Hunden sehr vielfältig. Verschiedene Nuancen in Schwarz und Weizenfarben sind genauso möglich, wie es bei einem Fell in einer Pfeffer-Salz-Färbung der Fall ist.