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Griffon Fauve De Bretagne

Griffon Fauve De Bretagne

Der Griffon Fauve de Bretagne gilt immer noch als eine seltene Rasse. Er ist ein hoher, schlanker Laufhund, der vom Körperbau leicht an einen Windhund erinnert. Die Schulterhöhe beträgt 56 bis 58 Zentimeter. Trotzdem bleibt er schmal, sein Gewicht übersteigt selten die 22 Kilogramm. Er hat ein raues Fell, die Haare wirken zottelig, bleiben aber kurz. Meist ist der Griffon Fauve de Bretagne beige, hellbraun oder sandfarben. Er ist in Frankreich ein beliebter Jagd- und Meutehund. Außerhalb Frankreichs sieht man ihn eher selten. Da er jedoch sehr menschenfreundlich und gutmütig ist und selten bellt, wird er als Familien- und Begleithund immer beliebter.

Lernen und Schmusen ist super!

Der Griffon Fauve de Bretagne ist zwar ein Lauf- und Meutehund, lernt aber trotzdem leicht und gerne. Während es bei anderen Rassen dieser Gruppe vorkommen kann, dass sich die Hunde nur schwer an ihre Menschen binden und am liebsten ein eigenständiges Leben führen, fühlt sich der Griffon wohl, wenn er von Menschen umgeben ist. Er zeichnet sich durch eine gewisse Sturheit aus. Aber er lernt gerne und kann schon nach kurzer Zeit alle Grundbefehle. Da ihm das Lernen so viel Spaß macht, kann man ihm problemlos eine Reihe von Tricks und Übungen beibringen. Er hat ein ausgeglichenes Wesen und gilt als gutmütig. Er fühlt sich auch dann wohl, wenn er von Kindern umgeben ist. Er ist trotz seiner Größe sehr verschmust und ein ausgesprochen liebevoller Hund.

Bewegung muss sein

Der Griffon Fauve de Bretagne ist ein Laufhund und braucht deshalb jeden Tag Bewegung. Er liebt es, wenn seine Menschen Rad fahren und er mit seinen langen Beinen daneben in ruhigen Tempo laufen kann. Er begleitet auch Jogger und Sportläufer mit großer Gelassenheit und Ausdauer. Er ist einer der wenigen Hunde, der sich beim Laufen von kaum etwas abbringen lässt. Nur als junger Hund bleibt er manchmal unerwartet stehen und schnüffelt unter einem Busch. Er wird auch selten anderen Radfahrern oder Joggern nachlaufen. Diese Unarten kann man einem Griffon Fauve de Bretagne leicht mit einfachen Trainingsübungen aberziehen. Der Griffon Fauve de Bretagne gehört zu den wenigen Jagdhunde-Rassen, die man nach kurzer Übungsphase immer zurückrufen kann. Deshalb wird er in Frankreich meist ohne Leine geführt.
Er ist kein Hund, der sich schnell langweilt und deshalb jeden Tag stundenlang Beschäftigung braucht. Er kann auch ruhig auf seiner Matratze liegen und einfach nur abwarten und sich entspannen. Von einem Griffon Fauve de Bretagne geht immer eine majestätische Ruhe aus. Er scheint mit sich und der Welt im Reinen zu sein. Er ist deshalb auch dann ein guter Familienhund, wenn die Familie hin und wieder nicht jeden Tag Zeit für ihn hat. Trotzdem macht es ihm natürlich Spaß, wenn er geistig und körperlich gefordert wird. Wer täglich eine Übungsstunde mit ihm verbringt und ihm kleine Übungen und Tricks beibringt, bekommt einen glücklichen Hund, mit dem die ganze Familie großen Spaß hat.

Sport ist möglich, aber nicht notwendig

Wer gerne Hundesport betreibt, hat in einem Griffon Fauve de Bretagne einen begeisterten Verbündeten. Er macht alles mit, sei es Agility, Fährtensuchen oder Dogdancing. Er nimmt es jedoch auch nicht krumm, wenn er seine Ruhe hat und nichts passiert. Trotzdem kann ein so großer und kräftiger Hund natürlich gezielt gefördert werden. Bei langen und anspruchsvollen Wanderungen macht er sich beispielsweise gut als Begleithund. Dabei darf er in Hunderucksäcken auch gerne etwas tragen. Es scheint dann regelrecht stolz auf seinen Beitrag zu sein. Denn er kann so zeigen, wie ausdauernd und zäh er ist. Bikekjöring – eine Sportart für langbeinige Hunde, bei der Hund und Radfahrer zusammenarbeiten – macht ihm ebenfalls Spaß.