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Gos d’Atura Català

Gos d’Atura Català

Der Katalanische Schäferhund ist ein ursprünglich aus den Pyrenäen stammender Hund, der traditionell für das Hüten von Schafen eingesetzt wurde und auch heute immer noch wird. Inzwischen hat er sich in ganz Europa verbreiten können und wird insbesondere in Spanien, Deutschland und einigen skandinavischen Ländern als Schäferhund und als Begleiter für den Sport eingesetzt.

Aussehen des Katalanischen Schäferhundes

Ein Markenzeichen dieser Hunderasse ist das sehr lange Fell, das auch weit über die Augen reicht und dem Tier somit eigentlich die Sicht verdeckt – allerdings stört das den Hund nur wenig. Das Fell ist außerdem immer schwarz, einzelne braune Strähnen sind im meist glatten Fell häufig zu beobachten, welche jedoch den allgemein sehr dunklen Look des Katalanischen Schäferhundes nicht unterbrechen können. Eine Variante mit kurzem Haar war vor Jahrzehnten noch sehr populär, inzwischen gibt es jedoch kaum noch Exemplare dieser Art. Je nach Geschlecht können diese Tiere zwischen 45 und 55 Zentimeter Schulterhöhe erreichen, das Gewicht schwankt irgendwo zwischen 20 und 27 Kilogramm, was diese Rasse insgesamt im Mittelfeld aller Hunderassen platziert. Für unerfahrene Hundebesitzer ist es außerdem schwer zu beurteilen, ob es sich um kräftige oder weniger starke Hunde handelt, da das Fell die Sicht auf den eigentlichen Hund vollständig blockiert.

Verhalten des Katalanischen Schäferhundes

Trotz seines etwas verspielten Äußeren ist der Gos D’Atura, wie sein ursprünglicher Name lautet, ein intelligenter Hund, der mit viel Eifer und gutem Willen an die ihm übertragenen Aufgaben geht. Er ist sehr intelligent und kann daher Anweisungen schnell umsetzen, außerdem ist er einfach zu trainieren, wenn es sich um einen erfahrenen Hundehalter handelt. Wenn er gerade keine Aufgabe hat, neigt er jedoch zu dem angesprochenen verspielten Charakter und versucht, andere Menschen in seiner Umgebung zu verschiedenen Aktivitäten – und sei es das banale Werfen eines Balls – zu animieren. Auch als Wachhund macht der Katalanische Schäferhund aufgrund seiner Instinkte eine gute Figur – eine weitere Eigenschaft, die man dem Tier nicht unbedingt auf den ersten Blick ansieht.
Er ist außerdem dazu in der Lage, Schafe und andere Tiere ohne Anweisungen vor Gefahren zu beschützen. Wenn der Hund früh sozialisiert wird, kann er dieses Verhalten auch auf Kinder oder andere Familienmitglieder ausweiten, was die gute Eignung als Wachhund erklärt. All diese positiven Eigenschaften weist der Katalanische Schäferhund jedoch nur dann auf, wenn er genügend Bewegung bekommt – denn sonst wird er nervös und bellt beispielsweise sehr viel lauter und häufiger.

Gesundheit und Sportlichkeit des Katalanischen Schäferhundes

Die einzige spezielle Krankheit, an die der Katalanische Schäferhund erkranken kann, ist die Hüftendysplasie. Davon abgesehen gibt es keine weiteren genetischen Krankheiten, was dem Hund normalerweise eine lange Lebenszeit gewährt. Er erreicht eine Lebensspane zwischen zwölf und vierzehn Jahren, etwa 20 % der Tiere werden noch älter. Eine gesunde Ernährung und viel Auslauf sind dafür jedoch die Grundlage.
Im Hundesport konnte sich der Hunde in den letzten Jahren und Jahrzehnten einen exzellenten Namen machen. Insbesondere im Bereich der Geschicklichkeitswettbewerbe und auch bei der Hörigkeit oder dem Vorführen von bestimmten Tricks ist der Katalanische Schäferhund permanent auf den vorderen Plätzen zu finden. Als Schäferhund ist er selbstverständlich auch bei diesen Wettbewerben immer ein gerngesehener Gast, das Verfolgen von Spuren liegt der Rasse ebenfalls im Blut. Sehr schnell lässt sich das Tier dabei insbesondere bei den Tests zum Hüten von Tieren trainieren, da die Instinkte allein schon meist ausreichen, um gute Resultate er erzielen.

Zusammenfassung

Mit genügend Ausdauer kann der Katalanische Schäferhund einen exzellente Begleiter sowohl im Alltag als auch für den Hundesport abgeben. Die hohe Intelligenz und das schnelle Umsetzen von Anweisungen machen den Hund – gepaart mit dem Instinkt als Schäferhund – zu einem fast perfekten Tier für den Sport. Von seinem Äußeren sollte man sich also nicht täuschen lassen.