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Französische Bulldogge

Französische Bulldogge

Die Französische Bulldogge ist eine von der Fédération Cynologique Internationale anerkannte Hunderasse aus Frankreich und wird den kleinen, doggenartigen Hunden zugeordnet. Ihren Ursprung hat die Französische Bulldogge in der englischen Bulldogge, die früher für das Bullenbeißen und für Hundekämpfe gezüchtet wurde. Nach dem Verbot derartiger Veranstaltungen änderte sich der Zuchtzweck, sodass friedlichere und kleine Hunderassen bevorzugt wurden. Erst seit dem Jahr 1888 gibt es einen Standard für die Rassezucht. Heute ist die Französische Bulldogge ein beliebter Familienhund und Begleithund.

Rassebeschreibung

Die Französische Bulldogge ist ein kleiner, jedoch sehr muskulöser und drahtiger Hund. Hunde dieser Rasse werden etwa acht bis vierzehn Kilogramm schwer und selten höher als 40 cm.

Typisch für diese Rasse sind die Fledermausohren und die kurze Rute. Der Kopf ist breit und eckig, die Schnauzenpartie kurz und flach. Runzeln und Falten im Gesicht sowie die leicht heraussteigenden Augen verleihen dem Hund seinen liebenswerten Charme, der an einen Mops erinnert.

Das Fell ist kurz und fein, was die Französische Bulldogge kälteempfindlich macht. Bei den Fellfarben sind Schwarz, Weiß, Falbfarben, Stromfarben und Schecken anerkannt.

Gesundheit und Lebenserwartung

Die Französische Bulldogge ist generell ein robuster Hund. Je nach Züchtung neigen die Hunde manchmal zu Atemproblemen, Bandscheibenvorfällen und Geburtsschwierigkeiten. Wegen der Kurzatmigkeit tendieren aktuelle Züchtungen zu längeren Schnauzen, die den Hunden das Atmen erleichtert. Ein leichtes Röcheln oder Schnarchen im Schlaf bleibt bei der Französischen Bulldogge jedoch völlig normal. Die kleinen Doggen haben eine Lebenserwartung von bis zu zwölf Jahren.

Wesen

Die Französische Bulldogge erfreut sich bei Hundehaltern wachsender Beliebtheit. Dies ist auch auf den ausgeglichenen, dennoch lustigen Charakter des Hundes zurückzuführen.

Die Französische Bulldogge ist eine vollwertige Dogge, die die Unerschrockenheit ihrer großen Verwandten in sich trägt. In ihr steckt ein guter Wachhund, der jedoch nicht übermäßig bellt. Ihr Mut ist nicht mit Aggressivität zu verwechseln. Jedoch lässt sich der kräftige und lebhafte Hund auch von größeren Artgenossen kaum einschüchtern.

Als geduldiger und gutmütiger Familienhund darf die absolute Entschlossenheit der Französischen Bulldogge nicht unterschätzt werden. Hat sie sich einmal etwas in ihren Dickkopf gesetzt, ist sie kaum vom Gegenteil zu überzeugen.

Verwendung, Ausbildung und Sport

Die Französische Bulldogge ist lebhaft und verspielt, was ihrer Motivation für die Ausbildung zugute kommt. Auch wenn es grundsätzlich möglich ist, mit dem Tier Hundesport zu betreiben, sollten die angeborene Kurzatmigkeit und die Einschränkung durch den Körperbau beachtet werden. Während des Trainings empfehlen sich mehrere kleine Pausen, damit die Französische Bulldogge verschnaufen kann. Hohe Hindernisse im Agility-Parcours kann der kleine Hund jedoch nicht überwinden.

Der agile Hund geht jedoch gerne mit auf kleine Wanderrunden oder große Spaziergänge. Im Sommer sollte jedoch auch hierbei nicht übertrieben werden. Gerne kühlt sich der Hund im Wasser ab und schwimmt relativ ausdauernd.

Haltung

Die Französische Bulldogge eignet sich auch für die Haltung in kleineren Wohnungen. Das Treppensteigen fällt allerdings einigen Hunden schwer und sollte vermieden werden. Jedoch relativiert sich diese Einschränkung durch das geringe Gewicht des Hundes, der bei wenigen Stufen auch gut getragen werden kann.

Zwar hat die Französische Bulldogge einen hohen Bewegungsdrang, aber dem kann auch mit moderaten Spaziergängen und vielen Spieleinheiten nachgekommen werden.

Ansonsten ist die Französische Bulldogge pflegeleicht, robust und außerordentlich flexibel.