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Englischer Setter

Englischer Setter

Intelligenter und aktiver Brite mit hervorragenden Instinkten und einzigartigem Aussehen

Das Aussehen des English Setters

Die Weibchen der Rasse sind meistens knapp über 60 cm groß, nicht aber größer als 65 cm. An diesem Punkt setzt die Größe eines männlichen English Setters ein, der bis zu 68 cm groß werden kann. Das Fell ist sehr fein und seidig, häufig mit leichten Locken versetzt. Die Farben des English Setters können variieren. Die zweifarbigen werden dreigeteilt. Blue Belton English Setter sind klassisch schwarz-weiß, Orange Belton sind weiß-orange, Liver Belton steht für weiß-braune Hunde und die weiß-gelben Exemplare nennen sich Lemon Belton. Blue und Liver BeltonEnglish Setter sind manchmal auch dreifarbig. Diese Exemplare haben dann Abzeichen an Brust und Pfoten. Das Muster des Fells entwickelt sich übrigens erst ab der zweiten Lebenswoche und ist erst mit zwei Jahren vollständig.

Die Herkunft des English Setters

Vermutlich begann die Zucht des English Setters bereits im 16./17. Jahrhundert. Als seine Vorfahren gelten Wasser-und Springer-Spaniels sowie spanische Pointer. Die größten Fortschritte in der Zucht, die zum heutigen Erscheinungsbild des English Setters geführt haben, hat zu Beginn des 19. Jahrhunderts der Engländer Edward Laverack gemacht. Auf ihn geht der moderne English Setter zurück, der seit dem Ende des 19. Jahrhunderts auch nach Deutschland importiert und dort ebenfalls gezüchtet wurde.

Besondere Eigenschaften des English Setters

English Setter sind nach ihrer spezifischen Eigenschaft benannt, sich auf der Jagd bei der Witterung vorzusetzen, beinahe hinzulegen. Er gehört zu den britischen Vorstehhunden, die besonders für die Jagd verwendet werden, da sie durch ihr Vorstehen die gefundene Beute anzeigen können. Sie verfügen zudem über hervorragende Geruchssinne.

Zu wem passt ein English Setter besonders gut

English Setter sind wegen ihrer hervorragenden Nase und ihrer Zeige-Funktion - wie alle Setter und/oder Vorstehhunde - besonders beliebt bei Jägern. Auch als Begleithund wird er vor allem in den USA, in Italien und in Frankreich gern eingesetzt. Die Erziehung eines English Setters sollte niemals unterschätzt werden. Die Hunde sind sehr eigensinnig und benötigen eine konsequente und starke Erziehung. Häufig sind Hundeanfänger damit unterfordert, gerade weil die English Setter - ebenfalls wie alle Setter - einen stark ausgeprägten Bewegungsdrang haben. Sie wollen beschäftigt werden und sind von bloßen Spaziergängen schnell gelangweilt und unterfordert. Dadurch wird die Erziehung noch schwieriger. In einem guten Umfeld, in dem die Hunde ausreichend gefordert und gefördert werden, entwickeln sie sich prächtig und lernen schnell neue Dinge. Sie sind sehr freundlich und gutmütig und daher auch hervorragend als Familienhunde geeignet, gerade weil sie sehr zutraulich sind und sich sehr stark an ihre Menschen binden. Doch aufgepasst: auch diese gutmütigen und ausgeglichenen Eigenschaften des English Setters sollten nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich um einen Jagdhund handelt, der stets die Beschäftigung sucht. Sie brauchen klare Regeln und Strukturen, die stets um- und durchgesetzt werden, da sie sich ihre Beschäftigung (Jagen) sonst selbst suchen. Für den Jagdsport können die äußerst intelligenten Hunde spielend und schnell ausgebildet werden - sie werden es ihrem Herrchen/Frauchen danken, indem sie sich als zuverlässiger und liebevoller Partner herausstellen.