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Cavalier King Charles Spaniel

Cavalier King Charles Spaniel

Der freundliche und sanftmütige Cavalier King Charles Spaniel ist ein Hund wie aus dem Bilderbuch. Ausgestattet mit dem Liebreiz eines Welpen, einer handlichen Größe sowie einem unkomplizierten und sehr menschenbezogenen Charakter eignet er sich hervorragend als Familien- oder Anfängerhund.

Geschichte des Cavalier King Charles Spaniel

Der Cavalier King Charles Spaniel, der von seinen Fans meist liebevoll "Cavalier" genannt wird, wurde aus dem King Charles Spaniel heraus gezüchtet. Gelegentlich wird er insbesondere von Laien auch mit diesem verwechselt. Der "Cavalier" ist jedoch mit einer Schulterhöhe zwischen 30 und 34 Zentimetern und einem Gewicht von fünf bis maximal neun Kilogramm etwas größer als sein Verwandter. Zudem hat er einen längeren Fang, was ihm einige gesundheitliche Probleme erspart. Der "Cavalier" wurde im 16. Jahrhundert beim englischen Adel zu einer beliebten Rasse. Sein Name geht auf den englischen König Charles I. zurück, unter dessen Herrschaft in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts die Zucht ausgeweitet und verbessert wurde. Die erste Eintragung des Cavalier King Charles Spaniel im englischen Kennel-Club-Zuchtbuch stammt aus dem Jahre 1892. Endgültig wurde die Rasse jedoch erst 1945 anerkannt, wobei der erste Standard bereits 1928 erschien.

Standard

Gemäß Standard sollten sowohl Rüden wie auch Hündinnen eine Schulterhöhe zwischen 30 und 34 Zentimetern aufweisen, das Gewicht liegt idealerweise zwischen fünf bis neun Kilogramm. Das Fell sollte lang, seidig und reich befranst sein, zugelassen sind die Farben

Black and Tan (Schwarz-Loh)
Ruby (Rubinrot)
Blenheim (Perlweiß) mit kastanienroten Abzeichen
sowie Tricolor (dreifarbig.)

Die beiden letztgenannten Weißträger sind sehr viel häufiger anzutreffen als die anderen Farbvarianten. Die Markierungen der Farbe "Blenheim" sollten am Kopf die Stirnpartie gleichmäßig aufteilen und zwischen den Ohren Platz für die so genannten "Lozenge-Flecken" lassen. Diese Spots stellen ein einzigartiges Rassemerkmal dar. "Black and Tan"-farbige Hunde sind tiefschwarz. Sie weisen an den Wangen, über den Augen, an der Innenseite der Ohren sowie an den Läufen, der Unterseite der Rute und an der Brust leuchtend lohfarbene Flecken auf.

Der Cavalier King Charles Spaniel trägt die FCI-Nr. 136.

Charakter

Der Cavalier King Charles Spaniel ist zwar klein, aber dennoch ein echter Spaniel, der Herumtoben und ausgedehnte Spaziergänge liebt. Da er seit vielen Jahrhunderten als reiner Begleithund gezüchtet wird, hält sich sein Jagdtrieb in Grenzen. Der "Cavalier" hat ein friedliches, fröhliches und freundliches Wesen. Er lässt sich leicht erziehen, da er einen ausgeprägten Willen zu gefallen hat. Zudem ist er regelrecht programmiert auf "seine" Menschen. Er lernt schnell und ist ebenso schnell geneigt, sich an das Gelernte zu halten. Dabei ist er in keiner Weise nervös, ängstlich oder unsicher. Weiterhin ist der Cavalier King Charles Spaniel sehr sozial und braucht den Kontakt mit anderen Hunden auf ausgedehnten Spaziergängen.

Besonderheiten und Pflege

Auch wenn das Fell lang und seidig ist, so braucht es doch nicht täglich gekämmt werden. Gelegentliches, aber nichtsdestotrotz regelmäßiges Kämmen genügt, um Verfilzungen vorzubeugen. Des Weiteren sollten die Ohrmuscheln sowie der äußere Gehörgang nach Möglichkeit zwei Mal wöchentlich gereinigt werden. Die Reinigung kann mit einem einfachen Papiertaschentuch erfolgen. Die langen Ohren lassen nicht viel Luft hinein, deshalb kann es aufgrund der schlechten Belüftung leicht zu Entzündungen kommen. Zudem neigt der Cavalier King Charles Spaniel leider zur Herzklappeninsuffizienz.