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Cairn Terrier

Cairn Terrier

Der Cairn Terrier stammt ursprünglich aus Schottland. Dort wurde und wird er auch heute noch als Arbeits- und Jagdtier eingesetzt. Allerdings sind Hunde dieser Rasse auch als kinderliebe und treue Begleit- und Familienhunde beliebt.

Die Geschichte der Cairn Terrier

Cairn Terrier zählen zu den ältesten Terrier-Rassen überhaupt. Die Ursprünge dieses Terriers werden in den schottischen Highlands sowie auf der Insel Skye vermutet. Die Terrier wurden in Schottland als Arbeitshunde, genauer gesagt als Jagdhunde eingesetzt. Die kleinen Hunde sollten sich in Cairns auf die Jagd nach kleinen, tunnelbauenden Tieren machen. Diese „Cairns“ sind große Steinhaufen und gleichzeitig der Namensgeber der Terrierart. Ursprünglich wurden die Hunde jedoch als Short-haired Skye Terriers bezeichnet. Da die Verwechslungsgefahr für Züchter von Skye Terriern jedoch zu groß war, wurden sie nach den Steinhaufen „umbenannt“.

Neben Arbeitstieren wurden die Cairn Terrier auch als Haustiere eingesetzt, um Nager wie Ratten und Mäuse zu fangen. Aber auch größere Tiere, wie zum Beispiel Eichhörnchen und Kaninchen, können Cairn Terrier durchaus jagen. Fernab des Einsatzes als Arbeitstier wird der Cairn Terrier immer öfter auch als Begleit- und Familienhund genutzt. Es handelt sich zwar um eine beliebte Hunderasse, jedoch hält sich die Anzahl der Hundehalter, die sich für einen Cairn Terrier entscheiden, nach wie vor in Grenzen.

Das Wesen der Cairn Terrier

Cairn Terrier gelten als intelligente und treue Hunde. Trotz ihrer relativ geringen Größe sind sie mutig und stark. Mit Kindern kommen Cairn Terrier gut zurecht, sodass sie auch häufig in vielköpfigen Familien anzutreffen sind. Oftmals wird diesen Hunden nachgesagt, dass sie eigensinnig und ungehorsam sind. Wird jedoch bereits im Welpenalter mit einer konsequenten Erziehung begonnen, muss sich ihre Selbstständigkeit nicht auf negative Weise äußern. Somit können die Cairn Terrier aufgrund ihres anhänglichen Wesens auch sehr gut zu Hunden erzogen werden, die trotz ihrer Eigensinnigkeit auf ihren Hundehalter hören. Daher eignen sich die Hunde dieser Rasse durchaus auch als Begleithunde.

Cairn Terrier gelten ebenfalls als wahre Energiebündel, die sich immer gerne und viel beschäftigen. Sehr gerne graben sie im Spiel nach Beute und haben zugleich noch einen starken Jagdinstinkt. Auch deshalb ist eine frühe Ausbildung notwendig. Zugleich sollten Cairn Terrier viel beschäftigt werden, damit sie gut ausgelastet und ausgeglichen sind.

Erscheinungsbild und Körperbau

Hunde dieser Rasse sollten eine Widerristhöhe von 28 bis 32 Zentimetern erreichen, wobei sie im Durchschnitt ein Gewicht zwischen sechs und acht Kilogramm auf die Waage bringen. Hündinnen sind im Allgemeinen etwas kleiner und leichter als die Rüden. Vom Erscheinungsbild her sehen Cairn Terrier sehr urwüchsig aus. Sie sind klein gebaut und gelten als robust. Die Terrier haben einen geraden und mittellangen Rücken sowie kurze Beine. Auf dem kleinen Kopf stehen die ebenfalls sehr kleinen und spitzen Ohren aufrecht.

Geschützt wird der gesamte Körper von einem Haarkleid, welches aus einem robusten und zotteligen Deckhaar sowie einer weichen Unterwolle besteht. Mit dem robusten Fell hat sich der Hund gut an die Wetterbedingungen Schottlands angepasst. Das üppige Fell des Cairn Terriers kann Grau, Creme, Rot und Weizenfarben sein, und zwar bei einer gestromten Musterung. Ein Cairn Terrier mit einem grauen Fell ist sehr dunkel und sieht fast Schwarz aus. Jedoch darf das Haarkleid laut Rassestandard nicht nur von schwarzer Farbe sein. Auch reines Weiß und Schwarz-Braun ist nicht zugelassen. Ein Cairn Terrier, der einmal ein gestromtes Fell hat, kann im Laufe seines Lebens die Farbe durchaus hin zu Schwarz oder Silber ändern.