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Bouvier des Ardennes

Bouvier des Ardennes

Der Bouvier des Ardennes ist ein Ardennen Treibund. Er ist es gewohnt, im rauen Klima zu arbeiten, er kann sich aber auch gut in einer Familie einfügen oder Haus und Hof bewachen.

Die Geschichte der Bouvier des Ardennes

Die Ursprünge der Hunderasse Bouvier des Ardennes sind in Belgien zu finden. In den belgischen Ardennen, woher auch der Name des Hundes stammt, wurde er als Hüte- und Treibhund eingesetzt. Aufgrund seines ursprünglichen Einsatzgebietes wird das Tier häufig auch Rinderhund genannt, denn er wurde dazu eingesetzt, um das Großvieh (zum Beispiel Rinder) einzusammeln. Für die Treibjagd auf Wildtiere, wie zum Beispiel Wildschweine und Hirsche, wurde der Hund ab dem 19. Jahrhundert eingesetzt. Auch Herden von Schweinen, Pferden und vielen anderen Tieren konnte der Bouvier des Ardennes zuverlässig treiben.

Als sich auf den belgischen Ardennen die Anzahl der Bauernhöfe verringerte, nahm allerdings auch die Zahl der Hunde dieser Rasse sehr stark ab. In den 1990er Jahren wurden von einigen Züchtern wieder Hunde gezüchtet, die den Zuchtlinien der Ardennen entsprachen, sodass die Hunderasse Bouvier des Ardennes bis heute erhalten werden konnte. Zudem wurde Ende der 1990er Jahre auch bekannt, dass Schafhirten und Viehzüchter in den 1930er Jahren diese Hunde züchteten, denn sie schätzen die Leistungsbereitschaft der Hunde zum Hüten und Treiben der Herden. Auch in der heutigen Zeit lässt sich der Bouvier des Ardennes noch sehr gut zu einem leistungsstarken Gebrauchshund ausbilden.

Das Wesen des Hundes

Der Bouvier des Ardennes ist ein sehr leistungsfähiger Hund. In der früheren Zeit wurde er nach dieser Eigenschaft und nach der Robustheit selektiert gezüchtet, sodass sich aus dieser Rasse nur sehr leistungsfähige und robuste Hunde entwickeln konnten. Diese Leistungsfähigkeit zeigt sich bei einem Hund der Rasse Bouvier des Ardennes an seiner Ausdauer und Energie. Zugleich ist er mutig und zeigt sich verspielt und neugierig.

Dank seiner guten Anpassungsfähigkeit kann sich der Bouvier des Ardennes in vielen Lebenslagen wohlfühlen. Er fügt sich gut in einer Familie ein, kann aber auch zum Hüten der Schafe oder von Haus und Hof gut genutzt werden. Er verteidigt seine Familie und sein Territorium sehr hartnäckig. Bei diesem Hund bedarf es dabei keiner aufwendigen und langwierigen Ausbildung, denn er begreift sehr schnell, was er zu tun hat.

Erscheinungsbild und Körperbau

Der Bouvier des Ardennes ist ein sehr schroffer und grober Hund, dem seine Vergangenheit als Arbeitshund im rauen Klima und schroffen Gelände anzusehen ist. Er ist ein mittelgroßer Hund, wobei Rüden schwerer und größer als Hündinnen sind. Hündinnen werden meist zwischen 52 bis 56 Zentimetern groß und Rüden erreichen eine Höhe von 56 bis 62 Zentimetern. Dabei wiegen dieses Hunde 22 bis 28 Kilogramm bzw. 28 bis 35 Kilogramm.

Das Haarkleid des Hundes ist von rauer und zerzauster Struktur. Die Unterwolle ist das ganze Jahr über dick und wärmend. Zur kalten Winterzeit wird die Unterwolle sogar noch etwas dicker. Mit diesem Fell ist er gut vor rauen Witterungsverhältnissen geschützt. Am Körper erreicht das Haar rund sechs Zentimeter. Lediglich auf dem Schädel ist das Haar etwas kurzer und liegt enger am Kopf an, als es am restlichen Körper der Fall ist. Zugleich hat der Bouvier einen etwa fünf bis sechs Zentimeter langen Schnurr- und Kinnbart.