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Border Collie

Border Collie

Der Border Collie zählt zu den Arbeits- und Hütehunden. Diese Rassehunde werden zum Beispiel sehr gerne zum Hüten von Schafherden eingesetzt. Aber auch als Rettungs- und Blindenhunde sind die arbeits- und lernwilligen Tiere sehr gut geeignet.

Die Geschichte des Border Collies

Der Border Collie gehört zur Gruppe der Hüte- und Treibhunde sowie zur Sektion der Schäferhunde. Die Rassebezeichnung des Hundes lässt sich vom englischen Wort „Border Line“ (Grenzland) ableiten. Die Rassebezeichnung lässt dabei auf die Herkunft schließen, die im Grenzland zwischen England und Schottland zu finden ist. Der Hund „Old Hemp“, der von 1893 bis 1901 lebte, gilt als Stammvater der heutigen Hunderasse. Dieser Hund konnte durch die besonderen Hütefähigkeiten überzeugen und wurde deshalb auch als Zuchtrüde eingesetzt. Jedoch reicht die Geschichte der Border Collies deutlich weiter in die Vergangenheit zurück, denn bereits im Jahre 1570 wurde die Arbeitsweise der Border Collies beschrieben. Als Rasse anerkannt wird der Hund vom FCI allerdings erst seit dem Jahre 1976.

Das Wesen der Border Collies

Border Collies sind sehr aufgeweckte und intelligente Hunde. Sie beobachten aufmerksam das Geschehen und sollten dabei weder ein nervöses, noch ein aggressives Verhalten an den Tag legen. Dabei sind sie sehr gelehrige und treue Tiere. Gegenüber Menschen und anderen Tieren sind sie freundlich. Deshalb werden sie gerne zum Hüten von Schafen eingesetzt, sie sind aber auch beliebte Familienhunde. Dennoch sind diese Hunde typische Arbeitstiere, die beschäftigt werden wollen und müssen. Körperlich wie geistig sollten sie gefordert werden. Werden diese schnellen, ausdauernden und beweglichen Tiere nicht als Hütehund eingesetzt, dann ist für sie auch der Hundesport eine willkommene Abwechslung. Border Collies sind sehr intelligente Tiere, die durch den zähen Arbeitswillen auch stark gefordert werden können. Werden sie ausreichend stark gefordert, dann sind sie sehr ausgeglichene Tiere, die sich auch in der Familie gut einfügen. Ihr freundliches und zugleich zuverlässiges und gelehriges Wesen hat sie auch zu beliebten Blinden- und Rettungshunden werden lassen.

Optik und Körperbau des Hundes

Die Widerristhöhe eines Border Collie Rüden misst im Idealfall 53 Zentimeter. Hündinnen sind etwas kleiner. Ein Hund der Rasse sollte wohlproportioniert sein, geschmeidig wirken und einen athletischen Körperbau haben. Der Rassestandard erkennt bei diesen Hunden viele Farben an. Jedoch sollte bei allen Farbvarianten die weiße Farbe nicht vorherrschend sein. Bekannt ist der Border Collie zum Beispiel mit einem schwarz-weißen Fell. Jedoch gibt es ihn auch in Red-Merle, Zobelfarben, Blue-Merle, Rot, Blau und in anderen Farben. Die mittelgroßen und ovalen Augen sind meist braun. Bei einem Border Collie mit einem Fell in der Farbe Blue-Merle können die Augen aber auch ganz bzw. teilweise eine blaue Farbe aufweisen.

Laut dem Rassestandard werden bei den Border Collies insgesamt zwei Fellvarianten anerkannt. So kann der Border Collie ein stockhaariges und ein mäßig langes Fell haben. Die Unterwolle ist stets dicht, wodurch Hunde der Rasse sehr gut vor Kälte geschützt sind. Unter dem Fell sind die Hunde sportlich bis athletisch gebaut. Die Flanken sind muskulös und die Brust ist breit und tief. Vom Körperbau her sind Border Collies eher lang als hoch gebaut. Dennoch sollte der Körperbau nicht rechtwinklig sein. Mit diesem Körper bewegen sich die Hunde frei fließend. Alle Bewegungsabläufe wirken mühelos und harmonisch, wodurch die Hunde ein hohes Maß an Ruhe und Kraft ausstrahlen.