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Beagle-Harrier

Beagle-Harrier

Der Beagle-Harrier ist im 19. Jahrhundert aus einer Kreuzung zwischen dem Harrier und dem Beagle entstanden. Er gehört zu den mittelgroßen Laufhunden und wird zwischen 45 und 50 cm groß und zwischen 20 und 25 kg schwer. Er ist sehr robust und nicht krankheitsanfällig, da durch eine verantwortungsbewusste Zucht alle typischen Beagle-Krankheiten ausgeschlossen werden können. Seine Lebenserwartung beträgt zwischen 9 und 15 Jahren.

Erscheinungsbild

Der Beagle-Harrier verfügt über eine recht muskulöse Statur und über einen kräftigen, aber doch harmonischen Knochenbau. Er ist mittelgroß und hat einen eher breiten Schädel mit einem kaum ausgeprägten Stop. Seine Rute ist in mittlerer Höhe angesetzt und wird von dem Beagle-Harrier aufrecht getragen. Seine Ohren sind v-förmig, eher mäßig lang, in Augenhöhe angesetzt sowie unten leicht eingedreht. Sein Fell ist glatt und voll und außerdem dreifarbig, genauer gesagt falbfarben mit schwarzem Mantel und weiß. Graue Einschläge sind beim Beagle-Harrier ebenfalls erlaubt.

Charakter und Wesen

Der Beagle-Harrier vereint sowohl die Eigenschaften des Beagles als auch die des Harriers in sich. Seinen ausgeprägten Jagdinstinkt sowie sein lebhaftes Wesen verdankt er dem Beagle. Vom Harrier hat er hingegen den ausgezeichneten Geruchssinn und seinen eher robusten Charakter. Sein Charakter ist außerdem sehr eigenständig und unerschrocken, was ihn zu einem idealen Laufhund macht. Des Weiteren ist er sehr wachsam, dabei aber absolut nicht aggressiv. Auf der anderen Seite hat der Beagle-Harrier aber auch sehr anhängliche und ruhige Wesenszüge, was ihn für eine Haltung als Familienhund prädestiniert. Er muss zwar ausgelastet werden, aber sein Bewegungsdrang ist nicht ganz so ausgeprägt wie bei manch anderen Laufhunden.

Hundesport

Als Gebrauchshund kann der Beagle-Harrier problemlos für die Hasen- und Rotwildjagd ausgebildet werden. Sogar vor Wildschweinen schreckt er nicht zurück. Er wird von seinen Besitzern als sehr ruhiger und angenehmer Begleiter empfunden. Es ist möglich, ihn sowohl für den Hundesport als auch als Familienhund einzusetzen. Er lässt sich für die Jagd und für ausgiebige Familienspaziergänge gleichermaßen begeistern und ist daher ein sehr vielfältiger und unkomplizierter Hund.

Der Umgang mit dem Beagle-Harrier

Die Erziehung des Beagle-Harriers ist ganz davon abhängig, ob er als Familienhund oder als Begleiter bei der Jagd eingesetzt werden soll. Aufgrund seiner Charaktereigenschaften ist er für beides gleichermaßen geeignet. Falls er ausschließlich als Familienhund gehalten werden sollte, ist es allerdings sehr wichtig, ihm ausgiebige Spaziergänge und generell viel Bewegung an der frischen Luft zu ermöglichen. Bei der Haltung als Familienhund ist es außerdem wichtig, ihn mit liebevoller Konsequenz zu erziehen. Er zeigt dann seine eher sanfte Seite und wird zum anhänglichen Begleiter. Er lässt sich leicht erziehen und verträgt sich darüber hinaus gut mit Kindern. Eine frühe Sozialisierung ist beim Beagle-Harrier außerdem sehr wichtig, um seine Verträglichkeit mit anderen Hunden zu fördern. Auch als Jagdhund ist der Beagle-Harrier gut einsetzbar, da er als Laufhund sehr eigenständig und unerschrocken ist und über alle Eigenschaften verfügt, die einen guten Jagdhund ausmachen. Allerdings sollte seine Erziehung dann etwas anders verlaufen als bei der Haltung als reiner Familienhund. Vor allem seine Veranlagungen als Jagdhund sollten in diesem Fall mehr gefördert werden. Von Jägern wird er oft als sehr ausgeglichener und anhänglicher Begleiter beschrieben, der dennoch mit Eifer bei der Sache ist.