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Beagle

Beagle

Der Beagle war über einen langen Zeitraum hinweg ein reiner Jagdhund und zählt als solcher sogar zu den ältesten Jagdhunderassen überhaupt. Bei diesen beliebten Meutehunden ist der Jagdinstinkt bis heute erhalten geblieben, sodass sie immer noch gerne zur Jagd eingesetzt werden. Jedoch ist der Beagle inzwischen auch sehr oft als reiner Familienhund anzutreffen.

Die Geschichte der Hunderasse

Ursprünglich wurde der Beagle als Jagdhund gezüchtet. Die Wurzeln der Rasse werden in England vermutet. Der Vorfahre des Beagles ist der Northernhound, der auch als Talbot bekannt wurde und vermutlich im Jahre 1.066 von den Normannen nach Britannien gebracht wurde. Expertem gehen davon aus, dass die Briten bereits um das Jahr 1.400 mit der Zucht begonnen hatten. Sie paarten die beiden Hunderassen Talbot und Southern-Hound miteinander. Aus dieser Paarung heraus entstand der Beagle, der die positiven Eigenschaften der beiden Hunderassen in sich vereinte. Dazu zählen insbesondere Schnelligkeit, Ausdauer, ein gutes Gespür und Passion. Und eben diese Eigenschaften sind es bis heute, die den Beagle als guten Jagdhund auszeichnen. Schon vor dem 18. Jahrhundert wurde der Beagle für die Jagd eingesetzt, was auch zur Bezeichnung „Beagling“ (die Jagd mit dem Beagle) führte. Als eigenständige Hunderasse anerkannt wurde der Beagle allerdings erst im Jahre 1890 durch den Kennel Club Großbritanniens.

Wesen

In der heutigen Zeit ist der Beagle immer noch ein beliebter Jagdhund. Das gute Gespür macht diese Rasse auch zu einem guten Spürhund. Allerdings ist der Beagle inzwischen auch sehr häufig in Familien anzutreffen. Hunde dieser Rasse gelten als freundlich, fröhlich und ausgeglichen. Zugleich sind sie aber auch sehr lebendig und sportlich, weshalb sie viel Bewegung, und aufgrund der guten Jagdhundeeigenschaften auch eine konsequente Erziehung benötigen. Neben der Sportlichkeit als Eigenschaft zeichnet sich ein Beagle zudem als sehr intelligenter Hund aus, der auch geistig stets gefordert werden sollte. Als Jagdhund hat der Beagle gelernt, sich anzupassen, aber zugleich auch selbstsicher und eigenständig zu handeln. Das ist auch in der heutigen Zeit noch an seiner häufig auftretenden Dickköpfigkeit und Sturheit erkennbar. Als Meutehund schätzt er die Geselligkeit. Er benötigt Familienanschluss, kommt aber auch mit anderen Hunden gut zurecht. Da der Jagdinstinkt bei diesem Hund noch vorhanden ist, sollte er nicht frei laufen gelassen werden. Als Ausgleich für den Hund ist der Hundesport, bei dem er körperlich und geistig gefordert wird, sehr gut geeignet.

Körperbau und Fell

Hunde der Rasse erreichen ein Gewicht von 13 bis 16 Kilogramm bei einer Widerristhöhe von 33 bis 40 Zentimetern. Der Körperbau ist sehr robust und kompakt, mit kräftigen Knochen und Muskeln. Die Sprunggelenke des Hundes sind fest und tief, die Schenkel sind muskulös. Der Körperbau ist vorwiegend rechteckig und quadratisch. Trotz der Robustheit und der vielen Muskeln wirkt der Hund nicht zu grob. Die Augen des Beagles sind dunkelbraun, das Fell kann hingegen unterschiedlicher Farbe sein. In der am häufigsten auftretenden Tricolor-Variante besitzt der Beagle braune und schwarze Platten auf braunem Grund sowie eine schwarze und geschlossene Decke. Darüber hinaus gibt es aber auch zweifarbige Beagles. In dem Zusammenhang dürfen bei diesem Hund (bis auf leberfarben) alle „Houndfarben“ vertreten sein, sodass es den Beagle laut dem Rassestandard in vielen Farbvarianten gibt. Das Fell ist stets kurz, dich und wetterfest, sodass bei einem Hund dieser Rasse keine aufwendige Pflege notwendig ist.