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Basset Artesien Normand

Basset Artesien Normand

Der Basset artésien normand – der robuste Begleiter

Der Basset artésien normand ist ein französischer Jagdhund. Sein direkter Ahne ist der Basset d’Artois, die inzwischen als ausgestorben gilt und 1936 von der Liste der Rassehunde gestrichen wurde. In Frankreich bevorzugte man normalerweise langbeinige Jagdhunde. Der kurzbeinige Basset artésien normand war eine Ausnahme, und bis heute gibt es in der Normandie Schlösser, in denen man alte Basset-Zwinger besichtigen kann. Sie wurden in den Schlössern als Meuten gehalten und als Meute bei der Jagd eingesetzt. Er erreicht eine Schulterhöhe von 30 bis 36 Zentimetern und wiegt dank seines kräftigen Körperbaus bis zu 20 Kilogramm. Er hat lange Ohren und kurze Beine. Sein Körperbau ist lang und gestreckt, sein Fell fast immer dreifarbig – schwarz, weiß und braun. Hunde dieser Rasse sind recht robust und wenig anfällig für Krankheiten. Das Fell ist leicht zu pflegen, nur die langen Hängeohren müssen regelmäßig überprüft werden. Ältere Vertreter der Rasse Basset artésien normand neigen zu Arthrose, da sie im Verhältnis zu ihrer Größe recht schwer sind. Da sie gerne fressen, ist es wichtig, auf ihr Gewicht zu achten.

Der Basset artésien normand gilt als gutmütig und fröhlich. Wenn er auf der Jagd ist, läuft er auf seinen kurzen Beinen laut bellend durch das Unterholz und ist weit zu hören. Er hat eine erstaunlich elegante Gangart und kann sich sehr leise bewegen.

Lange Spaziergänge – wenig Sport

Aufgrund seines Körperbaus ist er für die meisten Hundesportarten ungeeignet. Da durch die Zucht sein Körper auch immer länger wird, neigt er inzwischen immer öfters zu Rücken- und Bandscheibenproblemen. Er hat jedoch als Jagdhund eine sehr gute Nase und nimmt begeistert an der Fährtenarbeit teil. Inzwischen wird er außerhalb Frankreichs fast überhaupt nicht mehr zur Jagd oder zum Sport eingesetzt. Er gilt mit seiner gutmütigen Art als ein perfekter Familienhund, der glücklich ist, wenn man ihn auf ausgedehnte Spaziergänge mitnimmt. Er gilt aber auch als stur. Es ist relativ einfach, ihm einen Trick beizubringen, jedoch recht schwierig, ihm eine Unart abzugewöhnen. Wenn man ihm etwas abgewöhnen muss, braucht man dafür viel Zeit und Geduld. Allerdings kann es passieren, dass er die schlechte Angewohnheit nie ganz ablegt.

Immer gut gelaunt

Der Basset artésien normand wirkt wie ein echter, lebensfroher Franzose, der das Leben nimmt, wie es kommt und sich dabei immer köstlich amüsiert. Er ist heiter, spielt gerne, begrüßt seine Menschen begeistert und ist immer sofort zum Spielen bereit. Da er jedoch als ein selbstständig denkender Jagdhund gezüchtet wurde, kann er auch plötzlich unerwartete Entscheidungen treffen und beispielsweise bei einem Spaziergang plötzlich hinter Büschen oder im Unterholz verschwinden. Sein Jagdinstinkt sollte niemals unterschätzt werden! Er kann nicht widerstehen, wenn er die Fährte eines Hasen aufnimmt. Zusätzlich läuft er dann auf seinen kurzen Beinchen erstaunlich schnell und kann dann auch nicht mehr eingefangen werden.
Da er recht klug ist, kann man ihm einige Tricks beibringen. Der Basset artésien normand lernt mit großer Freude und Begeisterung. Einige Hunde dieser Rasse können Türen mit der Nase aufmachen, Leckerlis suchen und Spielzeug am Namen unterscheiden. Sie sind jedoch alle generell verschmust und gerne von Kindern umgeben. Sie fühlen sich wohl, wenn sie in das Familienleben so weit wie möglich integriert werden und reagieren verstört, wenn sie im Zwinger alleine sein müssen. Ein echter Basset artésien normand betrachtet seine Familie als sein Rudel, mit dem er zusammen sein will. Wer einen Basset artésin normand als Jagdhund und im Zwinger halten will, sollte mehrere Hunde haben, damit er immer in Gesellschaft und nie alleine ist.