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Australian Silky Terrier

Australian Silky Terrier

Eindeutig ist es nicht überliefert, es ist jedoch zu vermuten, dass der Australian Silky Terrier eine Kreuzung aus dem Australian Terrier und dem Yorkshire Terrier ist. Ursprünglich in Australien beheimatet, kam der Australian Silky Terrier Ende der 1960er Jahre auch nach Europa.

Geschichte

Die Vorfahren des Australian Silky Terriers sind jene Terrier, die von britischen Einwanderern Mitte des 19. Jahrhunderts nach Australien mitgebracht wurden. Die rauhaarigen Hunde wurden für eine intensivere Farbe immer wieder mit seidenhaarigen Terriern gekreuzt. Ob die so entstandenen Silkys nun für den Aufbau einer neuen Terrier-Rasse genutzt wurden oder ob die Silkys eher aus der Kreuzung zwischen Australien Terrier und Yorkshire Terrier entstanden sind, ist nicht genau bekannt. Erstmalig wurde die Rasse jedoch in Sydney gezüchtet, deshalb lautete der ursprüngliche Name auch Sydney Silky Terrier. Im Jahre 1959 erstellte Australien dann einen allgemein gültigen Standard, womit die Rasse dann den endgültigen Namen Australian Silky Terrier bekam.

Aussehen

Der Australian Silky Terrier ist ein kleiner, kompakter Hund mit einem glatten, glänzenden und seidigen Haarkleid. Der Schopf ist Silberblau oder Rehbraun, ansonsten ist er Blau und Loh schattiert. Welpen können auch Schwarz gefärbt sein.

Charakter

Der kleine Terrier ist quicklebendig und höchst aufmerksam. Auch wenn er meist nur eine Schulterhöhe von 23 cm hat, so ist er doch ein guter Wachhund. Lebt er in Haus und Hof, haben Ratten und Mäuse keine Chance. Der Australian Silky Terrier ist ein guter Wachhund, aber kein Kläffer. Auch wenn er zuweilen temperamentvoll auftritt, kann er doch ruhig und geduldig sein. Das ist besonders dann zu merken, wenn er in einer Familie mit Kindern lebt. Hier zeigt er eine Menge Geduld und akzeptiert auch eine gewisse Tolpatschigkeit bei kleineren Kindern. Seinem Wesen ist Draufgängertum und Raufen fremd, jedoch kann er sich durchaus anderen Hunden gegenüber behaupten. Durch seine Schnelligkeit ist er ihnen an Geschwindigkeit meist überlegen. Der Australian Silky Terrier ist freundlich und loyal, jedoch hat er auch manchmal den Dickkopf, der so typisch für Terrier ist. Er muss liebevoll, aber konsequent erzogen werden. Er liebt Spaziergänge und Wanderungen und ist auch für so manche Joggingrunde zu haben. Lebt er mit Kaninchen oder Meerschweinchen im Haus, sollte man den Welpen schon früh an diese Hausgenossen gewöhnen.

Erziehung

Wie alle Terrier kann auch der Australian Silky Terrier sehr stur sein. Konsequenz ist deshalb in seiner Erziehung sehr wichtig. Fängt man früh damit an, können sich kleinere und größere Eigenheiten gar nicht erst einstellen. Diese dem Terrier wieder abzugewöhnen, ist nicht immer einfach. Besser ist es deshalb, von Beginn an das richtige Verhalten zu trainieren.

Haltung

Der Australian Silky Terrier ist ein kleiner Terrier, der problemlos auch in einer Stadtwohnung gehalten werden kann. Natürlich braucht er genügend Bewegung und Spielmöglichkeiten. Auch in Haus und Garten wird er sich sehr wohlfühlen. Da er recht unkompliziert und pflegeleicht ist, ist er ein angenehmer Hausgenosse, der sich auch bei Familien mit Kindern wohlfühlt.

Pflege

Anders als die meisten anderen Terrier hat der Australian Silky Terrier kein hartes Haarkleid, sondern ein richtiges Seidenhaar. Dieses ist recht pflegeleicht und sollte nur regelmäßig gekämmt und gebürstet werden. Dann sieht der Silky immer gepflegt aus und seine schönen Farben kommen optimal zur Geltung.